Lehrgang
Wissenschaftliches
Embodiment

Fachübergreifende Aus- und Weiterbildung für Fachpersonen aus dem Gesundheits-, Sozial-, Bewegungs- und Bildungswesen sowie aus beratenden und begleitenden Tätigkeitsfeldern. Der erste strukturierte Lehrgang seiner Art im deutschsprachigen Raum.

Die wissenschaftliche Forschung der letzten Jahrzehnte hat zunehmend gezeigt, dass Körper und Geist keine getrennten Systeme sind. Körperliche Zustände beeinflussen unser Denken, unsere Emotionen und unser Verhalten und umgekehrt. Dieses als Bidirektionalität bezeichnete Zusammenspiel bildet das Fundament des internationalen Forschungsfeldes Embodiment.

Dennoch ist die professionelle Arbeit mit Menschen – in der Therapie, der Medizin, der Pädagogik, der sozialen Arbeit usw. – nach wie vor überwiegend kognitiv ausgerichtet. Der Körper wird vorausgesetzt, aber selten als aktiver Teil des Prozesses einbezogen.

Der Embodiment Hub schließt diese Lücke: Als erstes Weiterbildungsinstitut im deutschsprachigen Raum bieten wir einen strukturierten, fachübergreifenden Lehrgang in wissenschaftlichem Embodiment für Fachpersonen an – auf Basis der aktuellen Forschung zu Embodied Cognition, Interozeption und Stressphysiologie uvm..

Warum wissen­schaftliches Embodiment in der Fachpraxis relevant ist

Embodiment in der Therapie, Medizin und Pädagogik usw. bedeutet, den Körper nicht nur als Begleiterscheinung, sondern als aktiven Wirkfaktor in professionelle Prozesse einzubeziehen.
Die Interozeption beschreibt die Fähigkeit, innere Körpersignale wahrzunehmen. Sie spielt eine zentrale Rolle für die emotionale Regulation und die psychische Gesundheit. Interventionen, die gezielt an der Körper­wahrneh­mung ansetzen, können zudem das Stress­management effizient unterstützen, indem sie helfen, Stresssignale früher wahrzu­nehmen und besser zu regulieren. Gleichzeitig fehlt es in den Ausbildungs­curricula von z.B. Gesundheits­berufen weitgehend an der systematischen Berücks­ichtigung dieser körper­orientierten Dimension. Im deutsch­sprachigen Raum gibt es bislang kaum professionelle Strukturen, die Fachpersonen einen fundierten Zugang zu diesem Wissen ermöglichen.

 Was diesen 
 Lehrgang 
 auszeichnet 

Wissen­schaft­liche Fundierung mit Bottom-Up-Ansatz

Der Lehrgang arbeitet nicht mit der kognitiven Steuerung von Körper­prozessen, sondern setzt auf die natürliche Regulations­fähigkeit des Körpers. Der Ansatz, der sich an der modernen Trauma­forschung orientiert, ist nicht-invasiv und respektiert das individuelle Tempo jedes Menschen. Diese Heran­gehens­weise unterscheidet sich grundlegend von vielen markt­gängigen Embodiment-Angeboten, die mit (z.T. invasiven) Top-Down-Methoden arbeiten.

Der Unter­schied zwischen Top-Down- und Bottom-Up-Ansätzen im Embo­diment

Top-Down-Methoden steuern Körper­prozesse über kognitive Anwei­sungen. Der Bottom-Up-Ansatz, den der Embodiment Hub verfolgt, vertraut auf die natürliche Intelligenz des Körpers und setzt an der körperlichen Wahr­nehmung an, bevor kognitive Verarbeitung einsetzt.

Metapers­pektive statt Einzel­methode

Statt einer einzelnen Methode vermittelt der Lehrgang ein fundiertes Verständnis des gesamten Feldes des wissen­schaftlichen Embodiments. Teil­nehmende lernen, eigenständig zu unter­scheiden zwischen dem, was bereits eine hohe Evidenz aufweist oder wissen­schaftlich gut belegt ist, dem, was viel­­versprechend ist, und dem, was spekulativ bleibt. Diese Einor­dnungs­­kompetenz ist in einem Feld, das oft von unseriösen Angeboten geprägt ist, von besonderer Bedeutung.

Eigene Körper­erfahrung als Grundlage

Die wissenschaftlichen Grund­lagen des Embodiments werden als allgemein relevant betrachtet, können sich jedoch je nach Person und Kontext unter­schiedlich ausprägen. Deshalb beginnt der Lehrgang dort, wo alles beginnt: beim eigenen Körper und der eigenen Erfahrung. Erst danach erfolgt die Übertragung in die fachspezifische Anwendung. Fach­personen können Embodiment nur dann verantwortungsvoll in ihre Arbeit integrieren, wenn sie selbst zuerst erfahren haben, wie sich Embodiment im eigenen Körper anfühlt, was dieses bewirkt, und wie es sich in den eigenen Alltag integrieren lässt, ohne zu einem zusätzlichen „To-Do auf der Liste“ zu werden.

Fachüber­greifender Austausch

Der Lehrgang bringt bewusst Fachpersonen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen: Psycho­log:innen, Ärzt:innen, Päda­gog:innen, Sozial­arbeiter:innen, Thera­peut:innen, Bewegungs- und Begleitungs­berufe u.v.m. Die Grundlagen gelten disziplin­übergreifend, und der inter­disziplinäre Austausch fördert in besonderem Maße das fachüber­greifende lernen und die Vernetzung unterschiedlicher Disziplinen.

Nachhaltiges Netzwerk

Über den Lehrgang hinaus fördert der Embodiment Hub durch Peergroups, Intervision und Supervision den dauerhaften fachlichen Austausch: als Grundlage für die Profes­sio­nalisierung und künftige Forschung in diesem Feld.

 Für wen dieser 
 Lehrgang 
 konzipiert ist 

Eine Embodiment-Weiterbildung ist sinnvoll für alle Fachpersonen, die in ihrem beruflichen Kontext mit Menschen arbeiten und wissenschaftliches Embodiment fundiert in ihre bestehende Praxis integrieren möchten.

Was Teilnehmende verbindet: Die Beobachtung, dass kognitive Ansätze allein nicht immer ausreichen. Das Bedürfnis nach einem fundierten, wissenschaftlich abgesicherten Zugang zu Methoden, die den Körper mit einbeziehen – jenseits von Esoterik, Neo-Spiritualität und invasiven Praktiken. Und der Anspruch, die eigene fachliche Arbeit um eine Dimension zu erweitern, die in der jeweiligen Fachausbildung nicht vermittelt wurde.

Viele Teilnehmende berichten zudem, dass die erlernte Selbstregulation ihre eigene Resilienz im Berufsalltag stärkt, was einen wesentlichen Beitrag zur Burnout-Prävention in helfenden Berufen leistet.

Angesprochen sind insbesondere

Fachpersonen aus
→ Psychologie und Psychotherapie

Fachpersonen aus
→ Medizin und Pflege

Fachpersonen aus
→ Sozialarbeit und Pädagogik
Fachpersonen aus
→ Beratung und Coaching

Bewegungsbezogene Fachpersonen

Sowie Fachpersonen aus allen weiteren beratenden, begleitenden und unterstützenden Berufsfeldern

Zugangsvoraussetzung: Der Lehrgang setzt eine abgeschlossene fachliche Ausbildung oder eine laufende Tätigkeit in einem Berufsfeld, das mit Menschen arbeitet, voraus. Fachliche Vorkenntnisse im Bereich Embodiment sind nicht erforderlich.

Lehrgangsleitung & Fachteam

Wir arbeiten kontinuierlich daran, unser TrainerInnen- und ExpertInnenteam zu erweitern, um dir die höchstmögliche Ausbildungsqualität und vielfältige Fachperspektiven zu bieten.

Mit dabei sind:
Anna Allgäuer

Lehrgangsleitung & Gründerin des Embodiment Hub. Zerti­fizierte und akkreditierte Coachin, Ausbildnerin für wissen­schaftliches Embo­diment. Studium der Wirt­schaft und Wirtschafts­psychologie (BA). Lang­jährige Erfahrung in der Begleitung von Fach­personen und in der Integration von Embodiment in thera­peutische und beratende Kontexte.

Dr. Stefan Allgäuer

Fachbeirat und Co-Gründer des Embodiment Hub. Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut, Supervisor (ÖAAG, ÖVS)

Jan Nussbaumer, MSc

Psychologe und Psychotherapeut, Fachreferent für Sensory Awareness

Veronika Mayerhofer, MSc

Sportpsychologin und Psychotherapeutin i.A., Fachreferentin für den Schnittpunkt Sport & Embodiment

Mirjam Büchel

Yogalehrerin (700h), Embodiment Practitioner und Fitnesstrainerin, Fachreferentin für Embodied Yoga und Regulationstechniken

Christine Schneiders

Atemtherapeutin IKP, Sozialarbeiterin FH, Fachreferentin für das vegetative Nervensystem & der bewusste Atem

Fachbeirat & wissenschaftlicher Beirat

Der Fachbeirat vereint Fach­personen aus unterschiedlichen Disziplinen, so z.B. Psycho­logie, Medizin, Pädagogik, Sozial­arbeit, Bewegungs­wissenschaften und weiteren Berufs­feldern. Er begleitet die inhaltliche Ent­wicklung des Lehrgangs und stellt sicher, dass die Ausbildung den Anford­erungen der Praxis gerecht wird. Der wissen­schaftliche Beirat berät den Embodiment Hub in Fragen der wissen­schaftlichen Fundierung, Methodik und Qualitäts­sicherung. Beide Beiräte befinden sich im Aufbau und werden laufend erweitert.

 Wissenschaft­liches 
 Embodiment: 
 Eine Einordnung 

Der Begriff „Embodiment“ wird im deutschsprachigen Raum zunehmend verwendet, allerdings in sehr unter­schiedlicher Qualität und Ausrichtung.
Der Embodiment Hub arbeitet auf der Grundlage wissen­schaft­licher Forschung und evidenz­basierter Ansätze, z. B. im Feld der Embodied Cognition. Wir grenzen uns bewusst von invasiven Körperarbeits­techniken, neo-spirituellen Praktiken und Ansätzen ohne wissen­schaftlicher Fundierung / Evidenz ab. Im Lehrgang entwickeln Fachpersonen die Kompetenz, Theorien und Methoden im Bereich Embodiment eigenständig einzuordnen: Was ist wissen­schaftlich gut belegt? Was ist viel­versprechend, aber noch nicht ausreichend erforscht? Und was ist spekulativ?

*Quelle: Google Rezensionen Embodiment Hub

 Teilnehmer:innen 
 erzählen 

Im Gespräch mit Gründerin Anna berichten Teilnehmer:innen, wie sich ihr Blick auf Körper, Bewegung und Bewusstsein verändert hat und was sie aus der Ausbildung in ihren (Arbeits-) Alltag mitnehmen. Ihre Geschichten machen spürbar, was wissenschaftliches Embodiment bedeutet und wie es eingesetzt werden kann.

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 Curriculum & 
 Module 

Modul 1

Grundlagen & Theorie

  • Embodiment Grundlagen
  • Vegetatives Nervensystem & bewusster Atem I
  • Trauma Awareness & Embodiment I
  • Trauma Awareness & Embodiment II
  • Trauma Awareness & Embodiment III
Dieses Modul bildet das theoretische Fundament der gesamten Ausbildung. Es vermittelt kompakt, aber äußerst fundiert das notwendige Wissen, um Embodiment in seiner wissenschaftlichen Tiefe zu verstehen, einzuordnen und erklären zu können.

Im Zentrum stehen aktuelle Erkenntnisse aus der interdisziplinären Embodiment-Forschung, Neurobiologie und Stressphysiologie. TeilnehmerInnen lernen die zentralen Wirkmechanismen des vegetativen Nervensystems kennen und erhalten ein tiefgehendes Verständnis darüber, wie Stress und Trauma im Körper wirken, sowohl aus einer physiologischen als auch aus einer somatisch-funktionalen Perspektive.

Obwohl die Ausbildung keine Trauma-Ausbildung ist, wird in diesem Modul auf Basis aktueller Forschung umfassend erklärt, wie sich traumatische Erfahrungen im Körper manifestieren können, welche Rolle Embodiment für Regulation und Integration spielt und welche ethischen sowie praktischen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind.

Parallel zur Theorie wird ab der ersten Einheit auch mit angeleiteten Embodiment-Erfahrungen gearbeitet, wodurch das theoretische Wissen unmittelbar spürbar und erfahrbar gemacht wird. Das Zusammenspiel aus fundierter Wissensvermittlung und erlebbarer Praxis bildet die Grundlage für alle weiteren Module.

Modul 2

Implementierung

  • Leistung, Sport & Embodiment
  • Embodied Yoga
  • Vegetatives Nervensystem & bewusster Atem II
  • Centering & Regulating
  • Sensory Awareness
Dieses Praxismodul ist der körperlichen Selbsterfahrung gewidmet. Ziel ist es, das eigene Embodiment tiefgreifend zu erforschen und individuelle Zugänge zur somatischen Selbstwahrnehmung zu entwickeln.

Jede Einheit wird von erfahrenen Fachrechreferent:innen begleitet, die verschiedene Formen der Körperarbeit einbringen, darunter etwa Atemarbeit, Yoga, Sport, Meditation oder Tanz. Anhand dieser bekannten Formate lernen die TeilnehmerInnen, worin sich ein „verkörperter Zugang“ unterscheidet und warum Embodiment keine zusätzliche To-Do-Liste ist, sondern ein natürlicher, alltäglicher Zustand sein kann, wenn wir dem Körper wieder mehr Raum geben.

Besonderer Fokus liegt dabei auf der Fähigkeit, kognitive Steuerungsmechanismen zu erkennen und zurückzutreten um dem Körper zu erlauben, seine eigene Sprache wiederzufinden. Dieses Wiedererlernen körperbasierter Selbstregulation und Ausdruckskraft ist nicht nur zentral für das eigene Wohlbefinden, sondern auch essenziell, wenn Embodiment später in die Arbeit mit anderen integriert werden soll.

Modul 3

Integration

  • Embodiment Theorie & Integration I
  • Embodiment Theorie & Integration II
Modul 3 bildet den Abschluss der Grundausbildung und ist als Integrationsmodul konzipiert. In zwei vertiefenden Einheiten werden die theoretischen Inhalte aus Modul 1 mit den Praxiserfahrungen aus Modul 2 verknüpft.
Dabei geht es vor allem um Fragen der praktischen Umsetzbarkeit:

  • Wie gelingt nachhaltige Integration im persönlichen Alltag?
  • Wie können Embodiment-Prinzipien auf individuelle Berufskontexte übertragen werden?
  • Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Verkörperung langfristig bestehen bleibt in mir selbst und in meinem Umfeld?

Dieses Modul unterstützt die TeilnehmerInnen dabei, ihr Wissen zu festigen, bestehende Routinen zu reflektieren und klare nächste Schritte für die weitere Anwendung im eigenen (Berufs-)Alltag zu formulieren.

Modul 4

Professionelle Anwendung

  • Der/die Praktiker:in im Fokus (Selbst- und Co-Regulation)
  • Somatische Kommunikationsebenen in der Klient:innenarbeit
  • Wichtige Methoden & Interventionen in der Klient:innenarbeit
  • Integration: Somatischer Perspektivenwechsel an Arbeitsbeispielen
  • Begleitende Peergroup-Treffen zur Integration
Der Zentraler Fokus liegt auf dem Ausbau somatischer Handlungskompetenz im professionellen Kontext.

Behandelt werden unter anderem:

  • Somatische Präsenz & Selbstregulation als Schlüssel für therapeutische Prozesse
  • Einführung in das somatische Mindset & die sieben Körperweisheits-Prinzipien
  • Praxis somatischer Kommunikation & Berührungsbewusstsein
  • Konkrete Embodiment-Interventionen mit Fallbeispielen aus Trauma- und Stresskontexten
  • Best-of: erprobte Tools aus Anna Allgäuers Praxis


Modul 4 befähigt die Teilnehmer:innen, mit fachlicher Sicherheit und ethischem Bewusstsein Embodiment-Prozesse in professionellen Settings zu begleiten, auf Basis der eigenen Erfahrung und in Verbindung mit aktuellen wissenschaftlichen Standards. Zusätzlich wird in diesem Modul speziell der fachlich-interdisziplinäre Austausch zwischen den Teilnehmer:innen gefördert.

 Praktische 
 Informationen 

Startdatum
28. September 2026

Live-Online-Unterricht via Zoom
Jeden Montag von 19:00 – 21:30 Uhr (16 Wochen)

MO 28.09.
MO 05.10.
MO 12.10.
MO 19.10.
DI 27.10. (Achtung DI!)
MO 02.11.
MO 09.11.
MO 16.11.
MO 23.11.
MO 30.11.
MO 07.12.
MO 14.12.
MO 11.01.2027
MO 18.01.2027
MO 25.01.2027
MO 01.02.2027
Puffertermin: MO 15.02.2027
Puffertermin: MO 22.02.2027

Alle Termine unter Vorbehalt. Puffertermine sind Zusatztermine, die bei krankheits- oder terminbedingtem Ausfall von Vortragenden als Ersatz genutzt werden können.

Die Ausbildung findet online via Zoom statt. Die Aufzeichnungen der einzelnen Einheiten stehen ab Ausbildungsbeginn ein Jahr online zur Verfügung.

Montags keine Zeit live dabeizusein? Kein Problem! Kontaktiere uns für alternative Lösungen.

Wieviel Zeitinvestment ist nötig?

16 Wochen Live-Online-Unterricht
→ via Zoom jeden Montag von 19:00 bis 21:30 Uhr

Freiwillige Teilnahme an der Q&A Session
→ anschließend an den Live-Unterricht am Montag

30 Minuten persönliche Praxis pro Woche
→ zur Integration des Gelernten

Ergänzende Videos als Wissensbasis → eigener Trainingsbereich auf der Lernplattform

Peergroups, Supervision & Intervision
→ Zur Vertiefung und zum fachlichen Austausch

NEU: Modul 4
→ noch mehr Praxis für den Berufsalltag

 Kompetenz­erwerb & 
 Anwendungs­felder 

Fachliche Kompetenz

Teilnehmende erwerben ein fundiertes Verständnis der wissen­schaftlichen Grundlagen des Embodiments, einschließlich Embodied Cognition, Interozeption, Stress­physiologie uvm. Sie lernen, wissen­schaftlich belegte, von vielver­sprechenden und spekulativen Ansätzen zu unterscheiden und entwickeln die Fähigkeit, körper­orientierte Inter­ventionen fachlich einzuordnen und in ihre bestehende Arbeit zu integrieren.

Praktische und persönliche Kompetenzen

Teilnehmende bauen eine eigene somatische Praxis auf, entwickeln ihre Interozeptions­fähigkeit und erlernen nicht-invasive Regulations­techniken, die sie mit ethischem Bewusstsein und fachlicher Sicherheit im profes­sionellen Setting anwenden können. Gleichzeitig stärkt der Lehrgang die eigene Selbstregulation und Resilienz im Berufs­alltag – ein unmittelbarer Beitrag zur Gesundheits­vorsorge und Burnout-Prävention, gerade in helfenden Berufen.

 Zertifizierung 
 und formale 
 Anerkennung 

Die Zertifizierung zum „Embodiment Practitioner“ erfolgt im Anschluss an Modul 4 und ist ein bewusst eigenständiger Prozess. In einem Zeitrahmen von rund drei Monaten bereiten sich die Teilnehmer:innen auf das Zertifizierungsgespräch vor (ca. 20 bis 25 Stunden Arbeitszeit). Den Abschluss bildet ein einstündiges Online-Fachgespräch mit der Lehrgangsleitung, bestehend aus einer kurzen Präsentation und einem persönlichen Expertengespräch.

Voraussetzungen für die Zertifizierung:

  • Mindestens 80% Anwesenheit bei allen Modulen
  • Vertiefung des Wissens durch das Lesen zweier Fachbücher aus der bereitgestellten Leseliste, jeweils mit einer schriftlichen Zusammenfassung (1.500–3.000 Wörter pro Buch)
  • Nachweis einer eigenen Embodiment-Praxis über mindestens sechs Wochen am Stück, dokumentiert in einem Praxis-Logbuch (Vorlage wird bereitgestellt)
  • Vorbereitung und Durchführung einer kurzen Präsentation im Rahmen des einstündigen Fachgesprächs mit der Lehrgangsleitung

Bezeichnung nach erfolgreicher Zertifizierung: Absolvent:innen sind berechtigt, die Bezeichnung „Embodiment Practitioner/ Embodiment PraktikerIn“ zu führen. Die Zertifizierung wird durch Dr. Stefan Allgäuer (Klinischer Psychologe, Psychotherapeut) gegengezeichnet.

Die Entscheidung für die Zertifizierung kann auch im Laufe des Lehrgangs getroffen werden, eine Festlegung bei der Anmeldung ist nicht erforderlich.

Anerkennung in Österreich

✔ Kann für die individuelle Befähigung als Zugang zum Gewerbeschein „Lebens- und Sozialberatung“ in Österreich anerkannt werden

✔ Als Zusatzqualifikation für Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen und weitere Gesundheitsberufe sowie für Fachpersonen aus den Bereichen Pädagogik, Bewegung, Beratung, Begleitung

✔ Das ÖCERT-Qualitätssiegel wird angestrebt

 Kosten der 
 Ausbildung 

Modul 1-4

2.589 Euro

✔ Modul 1: Grundlagen & Theorie

✔ Modul 2: Implementierung

✔ Modul 3: Integration

✔ Modul 4: Professionelle Anwendung

✔ Begleitende Peergroup-Treffen zur Integration

✔ Optional: Supervision & Intervision zur Vertiefung

Mit Zertifizierung

2.989 Euro

✔ Module 1-4

Zertifizierung zum “Embodiment Practitioner”  

*Preise sind brutto angegeben. Ratenzahlung ist möglich (+5% auf den Nettopreis).

 FAQ 
 Fragen & Antworten 

Anmeldung & Organisation

Der Lehrgang richtet sich an Fachpersonen aus Psychologie, Psychotherapie, Medizin und Pflege, Sozialarbeit, Pädagogik, Beratung und Coaching, Bewegungsberufen sowie weiteren begleitenden und unterstützenden Tätigkeitsfeldern. Voraussetzung ist eine abgeschlossene fachliche Ausbildung oder eine laufende Tätigkeit in einem Berufsfeld, das mit Menschen arbeitet.
Ja. Der Weiterbildungslehrgang richtet sich an Fachpersonen, die professionell mit Menschen arbeiten. Voraussetzung ist eine abgeschlossene fachliche Ausbildung und / oder eine laufende Tätigkeit in einem relevanten Berufsfeld (z.B. Gesundheitswesen, Sozialbereich, Pädagogik, Beratung, Bewegungsbezogene Fachpersonen usw).
Fachliche Vorkenntnisse im Bereich Embodiment sind nicht erforderlich. Der Lehrgang setzt jedoch eine fachliche Grundausbildung in einem der oben genannten Berufsfelder voraus. Die Module 1–3 vermitteln sowohl die wissenschaftlichen Grundlagen als auch die praktische Eigenerfahrung. Modul 4 und die Zertifizierung vertiefen die professionelle Anwendung.

Ein fachübergreifender Weiterbildungslehrgang für Fachpersonen aus dem Gesundheits-, Sozial-, Bildungs- und Beratungsbereich (o.Ä.). Der Lehrgang ist wissenschaftlich fundiert, nicht-invasiv und praxisnah angelegt. Er vermittelt keine einzelne Methode, sondern eine fundierte Metaperspektive über das gesamte Feld des wissenschaftlichen Embodiments. Der Lehrgang arbeitet mit einem Bottom-Up-Ansatz: Statt Körperprozesse kognitiv zu steuern, setzt er an der natürlichen Regulationsfähigkeit des Körpers an, orientiert an der modernen Traumaforschung. Der Lehrgang beginnt bei der eigenen Körpererfahrung, denn Fachpersonen können Embodiment nur dann verantwortungsvoll in ihre Arbeit integrieren, wenn sie selbst erfahren haben, was es bedeutet, Embodiment anzuwenden. Erst danach erfolgt die Übertragung in die fachspezifische Anwendung.

Der Embodiment Hub ist das erste Weiterbildungsinstitut im deutschsprachigen Raum, das diesen strukturierten, interdisziplinären Zugang für Fachpersonen zum Thema Embodiment anbietet.

Fünf Dinge, die uns, unsere Herangehensweise und damit auch den Lehrgang auszeichnen:

  • Metaperspektive statt Einzelmethode: Der Lehrgang bildet nicht in einer bestimmten Technik aus, sondern vermittelt ein fundiertes Verständnis des gesamten Feldes mit der Fähigkeit, eigenständig zwischen wissenschaftlich Belegtem, Vielversprechendem und Spekulativem zu unterscheiden.
  • Bottom-Up-Ansatz: Statt Körperprozesse kognitiv zu steuern, setzt der Lehrgang an der natürlichen Regulationsfähigkeit des Körpers an: nicht-invasiv, in kleinen Dosen und orientiert an der modernen Traumaforschung.
  • Eigenerfahrung vor Fachanwendung: Die wissenschaftlichen Grundlagen des Embodiments gelten für jeden Menschen gleich. Deshalb beginnt der Lehrgang beim eigenen Körper, und erst danach folgt die Übertragung in die fachspezifische Arbeit.
  • Fachübergreifender Austausch: Psycholog:innen, Ärzt:innen, Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen, Therapeut:innen, Bewegungsfachpersonen usw. lernen bewusst gemeinsam, weil die Grundlagen disziplinübergreifend gelten und der interdisziplinäre Austausch das gesamte Feld voranbringt.
  • Nachhaltiges Netzwerk: Über den Lehrgang hinaus fördert der Embodiment Hub durch Peergroups, Intervision und Supervision den dauerhaften fachlichen Austausch und die interdisziplinäre Vernetzung bzw. das fachliche “voneinander lernen”.

Fachpersonen, die bereits ähnliche Fachbereiche mit überlappenden Fachkompetenzen absolviert haben, können unter bestimmten Voraussetzungen eine Anrechnung auf Teile des Lehrgangs beantragen. Die Anrechnung kann, nach positiver Prüfung, den Einstieg zu einem späteren Zeitpunkt oder die Anrechnung einzelner Module ermöglichen.

Voraussetzungen: Eine Anrechnung setzt voraus, dass die bisherigen Aus- und Weiterbildungen in Inhalt und Umfang mit Teilen des Lehrgangs gleichwertig sind. Dies wird durch die Lehrgangsleitung im Einzelfall geprüft. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Anrechnung.

Folgende Unterlagen sind einzureichen:

  • Nachweis der fachlichen Grundqualifikation (Berufsausbildung, Studienabschluss, Nachweis Anstellungsverhältnis o.Ä.)
  • Zertifikate bzw. Teilnahmebestätigungen der bisherigen Aus- und Weiterbildungen, die angerechnet werden möchten
  • Detaillierte Inhaltsbeschreibungen (Curricula, Lernziele, Stundenumfang) der absolvierten Programme
  • Angaben zur ausbildenden Institution
  • Kurze schriftliche Begründung des Anrechnungsansuchens

 

Bearbeitungsgebühr: Für die individuelle Prüfung der eingereichten Unterlagen wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 120 € erhoben. Diese ist mit Einreichung des Ansuchens fällig und wird unabhängig vom Ergebnis der Prüfung nicht rückerstattet.

Frist: Anrechnungsansuchen sollten mindestens acht Wochen vor Lehrgangsbeginn eingereicht werden. Die Bearbeitung nimmt in der Regel mehrere Wochen in Anspruch.

Bei Fragen zum Anrechnungsverfahren kontaktiere uns gerne für ein Informationsgespräch.

Der Lehrgang wirkt auf drei Ebenen:

Fachlich: Du erwirbst ein fundiertes Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen des Embodiments, einschließlich Embodied Cognition, Interozeption und Stressphysiologie. Du lernst, körperorientierte Ansätze eigenständig einzuordnen und entwickelst die Kompetenz, Embodiment fachlich sicher in deine bestehende Arbeit zu integrieren, ob in Therapie, Beratung, Pädagogik, Medizin, Sozialarbeit o.A.

Praktisch: Du baust eine eigene somatische Praxis auf, erlernst nicht-invasive Regulationstechniken und entwickelst deine Interozeptionsfähigkeit: die Fähigkeit, innere Körpersignale bewusst wahrzunehmen. Diese Kompetenzen lassen sich unmittelbar im professionellen Setting anwenden.

Persönlich: Die im Lehrgang erlernte Selbstregulation stärkt deine eigene Resilienz im Berufsalltag. Gerade als Fachperson in einem helfenden Beruf profitierst du unmittelbar, da richtig angewendetes Embodiment eine konkrete Gesundheitsvorsorge und Burnout-Prävention darstellt.

Der Lehrgang vermittelt zunächst eine eigene körperliche Praxis und ein fundiertes Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen. Auf dieser Basis entwickeln Teilnehmende Fähigkeiten, körperorientierte Interventionen fachlich einzuordnen und in ihre bestehende Arbeit – ob Therapie, Beratung, Pädagogik oder andere Kontexte – zu integrieren.
Das ist gar kein Problem, in jedem Durchgang sind einige Teilnehmende dabei, die nicht live mitmachen können. Alle Live-Unterrichtseinheiten werden aufgezeichnet und auf unserer internen Lernplattform bereitgestellt, sodass du sie selbstständig und in deinem eigenen Tempo nachsehen kannst. Den Austausch mit der Gruppe und die Arbeit in Peergroups kannst du auf Wunsch natürlich trotzdem nutzen, wir gestalten diese Angebote bewusst so, dass sie für alle gut zugänglich sind. Betrifft es einige Teilnehmende, die montagabends nicht live dabei sein können, organisieren wir auf Wunsch ein bis zwei zusätzliche Live-Termine zu einer anderen Zeit, um Fragen zu klären und sich mit den Fachvortragenden auszutauschen. Wenn du eine Teilnahmebestätigung oder die Zertifizierung anstrebst (80 % Anwesenheit), ist auch das unkompliziert: Du schickst uns nach jeder nachgeholten Einheit eine kurze Zusammenfassung per Mail: etwa eine Sprachnachricht, eine abfotografierte Mitschrift oder eine kurze schriftliche Zusammenfassung – und wir tragen deine Anwesenheit nach.
Der Lehrgang umfasst 16 wöchentliche Live-Einheiten zu je 2,5 Stunden (montags, 19:00–21:30 Uhr) + freiwillige Q&A im Anschluss. Dazu kommt deine eigene somatische Praxis im Alltag, die ein zentraler Bestandteil des Lehrgangs ist. Für die optionale Zertifizierung solltest du zusätzlich rund 20 bis 25 Stunden zur eigenständigen Vorbereitung einplanen (kann je nach eigenem Tempo variieren).
Die Anmeldung erfolgt direkt über diese Seite. Der nächste Lehrgang startet Ende September 2026, die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich daher. Wenn du vorab Fragen hast, kannst du jederzeit ein kostenloses Informationsgespräch vereinbaren.
Ja. Als Mitglied unserer Warteliste profitierst du von einem Frühbucherbonus. Er wird automatisch angerechnet, wenn du innerhalb der ersten zwei Wochen nach Öffnung der Anmeldung buchst, du musst also nichts weiter tun, als rechtzeitig auf der Warteliste zu stehen und früh zu buchen.
Uns ist bewusst, dass der Lehrgang eine Investition ist, und das nehmen wir ernst: Bei der Ratenzahlung sind wir sehr kulant und finden gemeinsam mit dir eine Lösung, die gut in deinen Alltag passt, zum Beispiel, wenn du die Kosten über einen längeren Zeitraum aufteilen möchtest. Gib bei der Anmeldung einfach im dafür vorgesehenen Feld an, wie du deine Raten gerne aufteilen würdest. Für den Mehraufwand, der auf unserer Seite bei Ratenzahlungen anfällt, verrechnen wir zusätzlich 5% auf den Nettopreis.

Programm & Zertifizierung

Alle Teilnehmer:innen mit mindestens 80% Anwesenheit und dokumentierter sechswöchiger Eigenpraxis erhalten eine Teilnahmebestätigung. Wer zusätzlich die Zertifizierung zum „Embodiment Practitioner“ anstrebt, durchläuft einen eigenständigen Zertifizierungsprozess mit definierten Voraussetzungen (Fachlektüre mit Zusammenfassungen, dokumentierte sechswöchige Eigenpraxis, Fachgespräch). Die Zertifizierung erfolgt im Anschluss an Modul 4 und wird durch Dr. Stefan Allgäuer (Klinischer Psychologe, Psychotherapeut) gegengezeichnet. Details zur Zertifizierung

Für die Zertifizierung sollten zusätzlich zu den Modulen etwa 20 bis 25 Stunden eingeplant werden, verteilt auf rund drei Monate nach Abschluss von Modul 4. Diese Zeit umfasst die Lektüre und Zusammenfassung der zwei Fachbücher, die dokumentierte Embodiment-Eigenpraxis (mindestens sechs Wochen, ca. 4–10 Minuten pro Tag), die Vorbereitung der Präsentation sowie das einstündige Fachgespräch mit der Lehrgangsleitung.
Du kannst dich zunächst für die Module 1-4 anmelden und dich später entscheiden, ob du die Zertifizierung ergänzend dazubuchst.
Der Lehrgang wird online live unterrichtet. Die Live-Sessions finden via Zoom statt und werden aufgezeichnet. Um eine Teilnahmebestätigung oder ein Zertifikat zu erhalten, musst du bei mind. 80% der Einheiten live dabei sein. Falls du montags nicht kannst, kontaktiere uns für eine individuelle Lösung.
Wir sind momentan der Einzige Anbieter dieser Art Embodiment-Lehrgang im gesamten DACH-Raum. Durch die Online-Struktur möchten wir es allen Personen aus dem DACH-Raum ohne lange Reisezeiten ermöglichen, bei Interesse am Lehrgang teilnehmen zu können. Gleichzeitig ermöglicht diese Struktur, Embodiment direkt im eigenen Alltag zu üben, denn genau dort zeigt sich, ob bzw. wie es wirklich funktioniert. Durch die wöchentlichen Einheiten stellen wir sicher, dass du das Wissen nicht nur konsumierst, sondern langfristig integrierst.
Die Ausbildungssprache ist Deutsch. Are you interested in an English version of this training program? Please contact us via support@embodimenthub.com.
Das ist gar kein Problem, in jedem Durchgang sind einige Teilnehmende dabei, die nicht live mitmachen können. Alle Live-Unterrichtseinheiten werden aufgezeichnet und auf unserer internen Lernplattform bereitgestellt, sodass du sie selbstständig und in deinem eigenen Tempo nachsehen kannst. Den Austausch mit der Gruppe und die Arbeit in Peergroups kannst du auf Wunsch natürlich trotzdem nutzen, wir gestalten diese Angebote bewusst so, dass sie für alle gut zugänglich sind. Betrifft es einige Teilnehmende, die montagabends nicht live dabei sein können, organisieren wir auf Wunsch ein bis zwei zusätzliche Live-Termine zu einer anderen Zeit, um Fragen zu klären und sich mit den Fachvortragenden auszutauschen. Wenn du eine Teilnahmebestätigung oder die Zertifizierung anstrebst (80 % Anwesenheit), ist auch das unkompliziert: Du schickst uns nach jeder nachgeholten Einheit eine kurze Zusammenfassung per Mail: etwa eine Sprachnachricht, eine abfotografierte Mitschrift oder eine kurze schriftliche Zusammenfassung – und wir tragen deine Anwesenheit nach.
Der Lehrgang umfasst 16 wöchentliche Live-Einheiten zu je 2,5 Stunden (montags, 19:00–21:30 Uhr) + freiwillige Q&A im Anschluss. Dazu kommt deine eigene somatische Praxis im Alltag, die ein zentraler Bestandteil des Lehrgangs ist. Für die optionale Zertifizierung solltest du zusätzlich rund 20 bis 25 Stunden zur eigenständigen Vorbereitung einplanen (kann je nach eigenem Tempo variieren).
Der Embodiment Hub ist das erste Weiterbildungsinstitut seiner Art im deutschsprachigen Raum. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du das Zertifikat „Embodiment Practitioner“. Wir haben uns bewusst gegen die Akkreditierung durch einen einzelnen Berufsverband entschieden, um die fachübergreifende Neutralität des Lehrgangs zu wahren, denn er richtet sich an viele Berufsgruppen gleichermaßen. Der Lehrgang lässt sich als Fortbildungsnachweis nutzen und auf entsprechende Weiterbildungsverpflichtungen anrechnen. Eine Zertifizierung nach ÖCERT streben wir an.

Allgemeines & Embodiment

Somatic Experiencing ist eine spezifische, markenrechtlich geschützte Methode, die u.A. von Therapeut:Innen zur Traumabewältigung eingesetzt wird. Wissenschaftliches Embodiment, wie es im Embodiment Hub gelehrt wird, ist breiter angelegt: Es vermittelt eine Metaperspektive über das gesamte Feld des Embodiment, einschließlich verschiedener Methoden, und befähigt Fachpersonen, Ansätze eigenständig wissenschaftlich einzuordnen und nicht markenrechtlich geschützte Methoden für ihre Arbeit zu verwenden.
Ja. Das internationale Forschungsfeld Embodied Cognition (u.A.) ist zwar noch jung, aber es gibt eine wachsende Evidenzbasis für den Einfluss von Körperhaltung, Interozeption und somatischen Interventionen auf Kognition, Emotion und Verhalten. Der Embodiment Hub lehrt auf dieser wissenschaftlichen Grundlage.
Ja. Der Embodiment Hub bietet den ersten strukturierten Weiterbildungslehrgang in wissenschaftlichem Embodiment im deutschsprachigen Raum an. Der Lehrgang wird vollständig auf Deutsch durchgeführt und richtet sich an Fachpersonen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Top-Down Ansätze steuern körperliche Prozesse über kognitive Anweisungen, z.B. durch bewusste Atemtechniken oder mentale Umdeutung. Bottom-Up Ansätze setzen an der körperlichen Wahrnehmung selbst an und vertrauen auf die natürliche Regulationsfähigkeit des Körpers. Der Embodiment Hub arbeitet primär mit einem Bottom-Up Ansatz, der sich an der modernen Traumaforschung orientiert.
Der Lehrgang vermittelt zunächst eine eigene körperliche Praxis und ein fundiertes Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen. Auf dieser Basis entwickeln Teilnehmende Fähigkeiten, körperorientierte Interventionen fachlich einzuordnen und in ihre bestehende Arbeit – ob Therapie, Beratung, Pädagogik oder andere Kontexte – zu integrieren.
Ja. Der fachliche Austausch endet nicht mit dem letzten Modul. Über den Lehrgang hinaus fördern wir durch Peergroups, Intervision und Supervision den dauerhaften interdisziplinären Austausch. Als Teil unserer Alumni erhältst du außerdem Zugang zu unserer Alumni-Plattform und bleibst Teil eines wachsenden Netzwerks von Fachpersonen, die Embodiment in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern anwenden.
Du interessierst dich für den Lehrgang, kannst 2026 aber nicht dabei sein? Kein Problem. Trage dich gerne ganz unverbindlich auf die Warteliste für den Lehrgang 2027 ein, wir melden uns rechtzeitig bei dir, bevor die Plätze offiziell ausgeschrieben werden. Wartelisten-Mitglieder erhalten automatisch die Möglichkeit auf einen Frühbucherbonus.

 Bereit? 

Der nächste Kursstart ist im September 2026. Du möchtest beim Lehrgang fix dabei sein? Dann melde dich gleich an. Wenn du noch Fragen hast, dann schreibe uns einfach oder buche dir ein kostenloses Info-Gespräch.

Wir freuen uns auf dich!
Dabei?

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